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Bitte um eine Spende

Wir möchten unser VPK angemessen in Erinnerung halten und bitten um Eure Spende, die 1:1 in den Betrieb dieser Webseite und die Organisation des "Freundeskreis Pallottistraße 1" fließt. Unser großer Dank an alle bisherigen Spender!

"Schön, dass sich jemand kümmert und den Austausch zwischen Ehemaligen ermöglicht. Gruß aus Düsseldorf" (Richard, Abi 99)
"Viele Grüße, Stefan, and keep up the good work! 😊 Hudson"
"Schöne Grüße aus Kiel und danke für euer Engagement!" (Daniel, Jg 95)
"Danke für die viele Mühe um die Gemeinschaft!" (Jutta)
"Herzlichen Dank für Ihre Aufrechterhaltung der Pallottinischen Gemeinschaft!" (Jan)

Bruno Kremsler

P. Bruno Kremsler SAC ist am Abend des 12. Januar 2026 heimgegangen.

Am Vinzenz-Pallotti Kolleg war er in den 70er und 80er Jahren Präfekt im Internat und hatte sich in dieser Eigenschaft schnell einen Spitznamen erworben, den er in seiner Rheinbacher Zeit auch behalten sollte - und der auch etwas sehr Wesentliches über ihn aussagt: "Smiley". Leicht könnte man auf diese freundliche Codierung durch heranwachsende, nur zu gern auch ungnädige Jungen neidisch werden.

Bruno Kremsler war jedoch eine Respektsperson mit gleichzeitig offener, zugänglicher und verbindlicher Attitüde. Stets ruhig, ausgleichend und gerecht führte er die ihm anvertrauten Jahrgänge pubertierender Jugendlicher durch ihre Zeit in der Mittelstufe am VPK. Seine Erscheinung entsprach seiner Mentalität; Verlässlichkeit lag ihm wohl schon in den Genen. Die Kleidung war immer korrekt und sein Wesen auf unaufdringliche Weise fast stoisch - seine Wünsche und Bedürfnisse sollten nicht das Thema sein, sondern seine Aufgabe.

Zu den ersten Klassentreffen meines Jahrgangs kam er gern dazu und war stundenlang ein interessierter, eloquenter Gesprächspartner. Traf man ihn bei seinen Spaziergängen oder auf der Pallottistraße, hatte er immer ein Wort und taute regelrecht auf, wodurch es gern auch längere Begegnungen werden konnten. Bruno Kremsler war ein zutiefst freundlicher und bescheidener Mensch. Er hatte sich bewundernswert im Griff, stellte seine Befindlichkeiten demütig zurück und mochte ungern in der ersten Reihe stehen. Viel lieber diente er im Hintergrund der Sache, der sein Leben und sein Versprechen galten. Sein Spitzname geht auf das entwaffnende Lächeln zurück, das er bisweilen zeigte, und das seine Mitwelt offenbar nachhaltig beeindruckte.

Auf den Fotos sieht man ihn u.a. im Lehrerkollegium am VPK, im Kreis der Hausbelegschaft (1985), bei seinem goldenen Priesterjubiläum (2017) und als Konzelebrant beim Abschiedsfest der Ehemaligen vom VPK (2016). Bei der Vorstellung des Buches "Schlussakkorde" in der Bauernstube des Kollegs gesellte er sich zu den Damen von der Pforte und zum Hausmeister (2016). Den letzten Gottesdienst in der Pallottikirche am Vorabend ihrer Profanierung zelebrierte er würdevoll vor einer ansehnlichen Gemeinde (2021).

Wir danken Dir, Pater Bruno, für Deine friedvolle Art, mit uns umzugehen.

Totenbrief der Pallottiner für P. Kremsler

 

Stimmen von Gefährten:

Lieber Pater Kremsler, gestatten Sie mir noch ein paar letzte Worte: es war für mich immer eine große Freude, mit Ihnen zusammen in der Pallottikirche zu agieren. Sie waren stets so herzlich, zuvorkommend, besonnen, gütig und jederzeit hilfsbereit. Danke Ihnen dafür, auch im Namen vieler anderer Rheinbacher - wir behalten Sie in unseren Herzen.
Ihre Christiane Goeke-Goos, ehem. Seelsorgebereichsmusikerin in Rheinbach

P. Kremsler war ein ganz feiner Mensch!
Claudia Schäfer UAC 

Patrer Bruno Kremsler, nach langer schwerer Krankheit gestorben am Abend des 12.01.2026 in Limburg, gehörte viele Jahre zur Pallottiner Gemeinschaft in Rheinbach. Wir von der Uniogruppe Rheinbach haben ihn immer wieder treffen dürfen, namentlich wenn wir zu Festen bei den Pallottinern eingeladen waren. Pater Kremsler freute sich immer, uns zu treffen, was wir auch sehr spüren konnten. Er stellte sich nie in den Mittelpunkt, er war einfach da und einer jeden von uns nahe. In seiner freundlichen Art folgte er immer unseren Gesprächen und lachte mit, ansonsten war er aber sehr still und zurückhaltend.

Als das Pallottikolleg aufgelöst wurde, ging er nach Friedberg. Ich telefonierte immer mal wieder mit ihm, worüber er sich sehr freute. Als ich ihm u.a. erzählte, dass wir als Uniogruppe ein- bis zweimal im Jahr nach Limburg fahren, um dort einen Mitbruder zu besuchen, bat er um Nachricht, damit er dann auch nach Limburg fahren könne, um uns wiederzusehen. Und tatsächlich kam er die weite Fahrt mit dem Auto. Er strahlte vor Freude, uns alle wiederzusehen. Später wurde er in die Krankenstation in Limburg versetzt, weil er immer kranker wurde und Hilfe brauchte. Leider konnten wir ihn zuletzt schon nicht mehr treffen, weil er sehr krank war. Nun ist er erlöst und in das neue Leben bei Gott eingegangen. Möge er ruhen in Frieden und Freude!
Ursula Knoch UAC 

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